… stehen in der Alhambra:
Und sie werden pro Jahr ca. 4,4 Millionen mal fotografiert (falls jeder Besucher zwei Bilder macht, was nicht für alle Nationen ausreichend hoch geschätzt sein dürfte):
… stehen in der Alhambra:
Und sie werden pro Jahr ca. 4,4 Millionen mal fotografiert (falls jeder Besucher zwei Bilder macht, was nicht für alle Nationen ausreichend hoch geschätzt sein dürfte):
Für die Bedienung der Hausgeräte (in Jerez de la Frontera, Andalusien!) bringt einen auch kein Spanischkurs weiter:
Aber niederländisch klingt irgendwie immer gleich, egal um welches Thema es geht:
Thunfisch in allen Variationen. Die ganze Stadt besteht ein Wochenende lang nur aus Thunfisch-Tapas und Bier – für 3 Euro zusammen:
Es muss einen Surfer geben, der damit zum Strand reitet. Zumindest steht das Pferd jeden Tag an der gleichen Stelle hinter den Dünen direkt am Surfer-Revier Los Lances.
Für den heutigen Garfield in der Zeitung haben die Spanischkenntnisse schon locker gereicht:
Der Zenz hat im Übrigen das Lebenskonzept von Garfield sowieso schon längst verstanden:
Nur 14 Kilometer ist Marokko entfernt von Tarifa, eine gute halbe Stunde braucht die Fähre nach Tanger. Und doch beginnt hinter dem bisschen Wasser der Straße von Gibraltar eine völlig andere Welt.
Ich verlasse das Schiff und nähere mich vom Hafen aus der Medina von der falschen Seite, nicht durch einen normalen Eingang, sondern auf der steilen zugemauerten Seite. Ein kleiner Trampelpfad führt über den Hang nach oben direkt auf die Terrasse eines Cafés. Den ersten marokkanischen Kaffee kaufe ich quasi als Wegzoll fürs Durchgehen durch das Lokal, in dem es so aussieht als ob sich noch nie ein Tourist hineinverirrt hätte. Der Typ mit dem ledrigen Gesicht neben der Bar, der in seiner langen Holzpfeife irgendein wildes Zeug raucht, schaut mich auch dementsprechend grimmig aus seiner Kapuze raus an.
Also lieber weiter quer durch das Gassengewirr der Medina ins Einkaufsviertel und zum Gemüsemarkt an der St. Andrews Church.
Außer auf den ersten Metern afrikanischen Bodens nach dem Hafen bei den Taxis werde ich erstaunlich angenehm in Ruhe gelassen, von keinem Verkäufer bedrängt, kaum angebettelt und nur selten auf Produkt- und Dienstleistungsangebote von Haschisch bis Stadtführung hingewiesen. Dass sich die Zurückhaltung auch genauso überraschend schnell ins Gegenteil verändern kann, sollte mir wenige Stunden später noch mehr als klar werden.
Aber noch schlendere ich völlig unbehelligt durch die sonnige Stadt. Das kulturelle Durcheinander aus arabischen, französischen und spanischen Einflüssen und das wuselige Chaos einer nordafrikanischen Großstadt machen neugierig und inspirieren mich. Die zahntechnische Branche macht im Vorbeigehen einen nicht ganz so vertrauenserweckenden Eindruck, aber deswegen bin ich ja auch nicht hier. Diese Stadt ist faszinierend, geschäftig und immer wieder verwunderlich. Sieht es in einer Ecke aus als wäre die Zeit für ein paar Hundert Jahre stehengeblieben, macht man ein paar Straßen weiter offenbar unverblümt auf dicke Hose in einer der vielen edlen Stranddiskos.
An der Avenue Mohamed VI, dem Strandboulevard von Tanger, verwickelt mich dann doch noch ein freundlicher kleiner Marokkaner mittleren Alters in ein Gespräch, nachdem ich mir zuvor alle Aufdringlichkeiten problemlos vom Leib halten konnte. Er labert fast ohne Unterbrechung auf Englisch (leicht mit Spanisch und Französisch durchgemischt) von seinen guten Freunden in Wuppertal, kennt die Stadt wie seine Westentasche, hat zufälligerweise seinen freien Tag und deshalb viel Zeit, mich ungefragt zu begleiten. Ich ahne wie das endet und biege nach wenigen Sätzen plötzlich ab, wünsche hastig einen schönen Tag und gehe zügig ein paar Hundert Meter weiter. Als ich einen letzten Blick zurück auf den Strand werfe und ein Foto mache, steht er schon wieder neben mir.
Also Strategiewechsel: Ich frage ihn nach dem nächsten Café in dem Bewusstsein, dass mich jede Frage vermutlich am Ende ein Trinkgeld kosten wird. Ein paar Dirham hätte ich ihm sofort überlassen, wenn er dann zuverlässig in die andere Richtung und an seinem „freien Tag“ jemand anderem auf die Nerven gegangen wäre. Stattdessen schleppt er mich – wenn auch in die Richtung, in die ich will – erst viele Straßen weiter zu einem Café. Ich verabschiede mich zum zweiten Mal und erkläre ihm, dass ich hier sehr lange sitzen werde, weil ich schon den ganzen Tag durch die Stadt gegangen bin und jetzt Erholung brauche. Nachdem ich an der Bar einen Kaffee gekauft habe, sitzt er schon wieder neben mir und wartet geduldig. Ich hätte vorher nicht nach der Casa Barata, dem riesigen Schnäppchen-, Floh-, Bau-, Super- und Alles-Andere-Markt von Tanger fragen sollen. Jetzt will er mich da natürlich hin dirigieren, mich beschützen, mir Tipps geben und sowieso mein bester Freund sein. Widerspruch ist zwecklos, ein angebotenes Trinkgeld für seine freundliche Hilfe nimmt er nicht – das beleidigt ihn als guten Freund eher – und meinen Wunsch, alleine weiterzugehen, ignoriert er konsequent. Okay, also nächste Stufe: Ab in das nächste Taxi! Alle voll, es hält erst mal keines an. Er hilft mir natürlich auch dabei, ein Taxi herzupfeifen, nicht ohne mich währenddessen wüst zu beschimpfen, wie ich so undankbar sein könnte. Als er seine Felle davonschwimmen sieht, nimmt er dann doch gerne die 20 Dirham, die ich ihm schon viel früher angeboten hatte. Für seine viele Zeit und die vielen tollen Tipps ist ihm das sogar viel zu wenig und er fordert mehr. Dass mich das Taxi, das dann Gott sei Dank endlich hält, für den gleichen Betrag quer durch die ganze Stadt fährt, ist ihm sicher bewusst, aber auch völlig egal.
Trotz aller Anstrengungen der Verfolgungsjagd erreiche ich die Casa Barata, atme tief durch und bestaune Warenangebot inklusive Bewachungspersonal in den Kisten der technisch hochaktuellen Elektronikabteilung. Nach der Abteilung für Matratzen rechts, an den Haustüren und Fliesen vorbei und kurz nach dem Waschmittel, aber vor dem Lebensmittelbereich beginnt dann die Klamottenabteilung, in der sicher jeder Afrikaner, Europäer und vermutlich auch Inder oder Japaner findet, was er sucht. Letztere sind übrigens auch hier (wie überall), treten (wie immer) in größeren Gruppen auf und sind eine echte Gefahr für diesen Markt, weil sie einem beim hektischen Umdrehen nach dem Fotografieren schon mal ein Teleobjektiv an den Kopf hauen können. Ich entscheide mich (mangels Transportkapazität auf der Reise) gegen die Aladinlampen, Antikmöbel und Autoersatzteile, aber stattdessen für leichtgewichtige, fabrikneue Importware aus dem internationalen Bekleidungssegment.
Von Datteln und anderem Süßkram gestärkt hätte ich gerne noch eine Kulturepisode mitgenommen und mir die Kasbah von innen angesehen, aber die wird leider nach 16.00 Uhr nicht mehr gerockt. Aber für 5 1/2 Stunden in Marokko reicht mir das Programm eigentlich auch.
Scheinbar ist gerade Rush Hour auf der Straße von Gibraltar. Die Fähre zurück schlängelt sich durch jede Menge Container- und andere Schiffe auf dem kurzen Weg zurück nach Spanien.
Ach ja, und Clark Gable ist übrigens auch an Bord und schleppt – ganz Gentleman – schwere Koffer und sperrige marokkanische Einkäufe. Aber die Frisur sitzt immer noch perfekt nach all den Jahren…..
Casa Barata, Tanger, Marokko – Neue Qualitäts-Flip-Flops für 60 Dirham erstanden. Da hat Chaka Import bestimmt noch super daran verdient.
Der Río Guadiana trennt Spanien von Portugal. Und das spanische Bahnnetz vom portugiesischen. Um die ca. 400 Kilometer lange Strecke von Olhão nach Tarifa (ohne Auto, dafür mit Hund, genauer: Rauhaardackel Zenz) zu überwinden, kommt man also zwangsläufig in den erlebnisreichen Genuss mehrfach wechselnder Verkehrsmittel. Nicht alle sind gleichermaßen hundefreundlich. Oder anders gesagt: Jedes verlangt nach seiner eigenen Bestechungsmethode.

Im portugiesischen Zug hat kein einziger Schaffner jemals auf den eigentlich kostenpflichtigen Hund geschaut. Schlafen unter dem Sitz ist als Tarnung völlig ausreichend und bringt einen durchs ganze Land. Am letzten Ende der Algarve-Strecke in Vila Real de Santo António spricht selbst der Kioskbesitzer Deutsch und die Grenze wäre somit problemlos erreicht. Auf der Flussfähre ist an diesem Morgen fast mehr freundliches (wenn auch seefahrermäßig etwas kauziges) Personal an Bord als Fahrgäste und der Hund reist sogar offiziell kostenlos mit und beobachtet Boote und Wasservögel während der kurzen Überfahrt. In Ayamonte auf der spanischen Seite führt uns ein kurzer Spaziergang durch die Altstadt zum Busbahnhof. Die nächste Bahnlinie liegt leider eine Stunde entfernt in Huelva – also erst mal Bus statt Bahn. Wohl wissend, dass Tiere im Bus (und eigentlich auch im Zug!) nur in Transportboxen zugelassen sind, warten wir mit nur einer Handvoll anderer Fahrgäste auf den Linienbus. Eine Hundebox durch ganz Europa zu schleppen fiel angesichts meiner persönlichen Tragekapazität für mehrmonatige Zugreisen von vorn herein aus. Eine kleine Klapptasche hat es sogar – sozusagen als Notfallausrüstung – in das Reisegepäck geschafft, da passt der Dackel jedoch kaum mehr rein seit er ausgewachsen ist und außerdem fällt sie schon beim Hinschauen auseinander, geschweige denn, wenn ein freiheitsliebender bayrischer Rauhaar-Rabauke sich daran zu schaffen macht. Aber vielleicht reicht auf dem fast menschenleeren Busbahnhof das ja zur Überzeugung des Fahrers – eine sehr vage Hoffnung, zugegebenermaßen.
10 Minuten vor Abfahrt des Busses füllt sich das Gelände plötzlich, nachdem der Stadtbus eintrifft und eine Schlange stellt sich vor meinem Bus an. Ich lege den Reisekoffer in den offenen Gepäckraum des Busses und warte ganz hinten bis alle drin sind, um dann mit Hund und zerfledderter Klapptasche um Einlass zu ersuchen. Der Fahrer lässt überhaupt nicht mit sich reden. Ich verstehe mit meinen spärlichen Spanischkenntnissen hauptsächlich „no puedo“, „¡Bajar!“, „ultima vez“ und „Policia“ und verlasse samt Gepäck den Bus wieder. Der Dackel setzt sich brav neben den einsam am Gehsteig zurückgebliebenen Koffer und blickt dem Bus und den Leuten, die logischerweise nach diesem Disput ALLE aus dem Fenster schauen, hinterher wie dieser rückwärts aus seiner Parkbucht rangiert und Richtung Ausfahrt wendet. Ich zünde mir deprimiert eine Zigarette an und male mir bereits die Nacht hier am Ende der Welt weit weg vom nächsten Bahnhof aus. Der Bus bleibt nochmal stehen bevor er um die Kurve fährt und macht die Tür wieder auf. Der Fahrer winkt und zu sich und lässt uns nun doch einsteigen! Wollte er nur aus dem Blick einer Überwachungskamera verschwinden, bevor der den blinden Passagier reinlässt? Oder haben der sehnsüchtige Dackelblick und meine gefrustete Erscheinung auf dem verlassenen Busbahnhof zur Meinungsänderung geführt?

Wir haben es auf jeden Fall geschafft, Platz ganz hinten eingenommen, von der Hundebox ist keine Rede mehr, nach der Aufregung verkriecht sich Zenz sowieso unter der Bank und schläft sofort. Statt einer Stunde Entspannung im halbleeren Bus werden naht leider nach 15 Minuten das nächste Unheil und wir werden zum Umsteigen aufgefordert – in einen komplett vollen Bus. Beim Aussteigen drückt mir die Dame aus der ersten Reihe noch mein Ticket in die Hand, dass ich vor lauter Hektik gleich mal beim Fahrer habe liegen lassen. Der Fahrer des zweiten Busses redet irgendwas von wegen, der Hund soll zum Koffer in den Gepäckraum – ja klar, warum nicht gleich aufs Dach binden? – nimmt’s dann aber plötzlich nicht mehr so genau als ich einfach einsteige und im Vorbeigehen etwas in schlechtem Spanisch von Hund und Tasche fasle. Gott sei Dank ist Zenz ein handlicher Dackel, der bei den anderen Passagieren eher auf „Oh’s“ und „Ah’s“ und vielleicht sogar ein paar Streicheleinheiten stößt als auf Ablehnung und der außerdem in jedem Verkehrsmittel mit Begeisterung Platz nimmt. In diesem beengten Fall ist der eingenommene Platz allerdings für seinen Kopf mein Schuh, für seinen Hintern der Schuh meines Sitznachbarn. ¡Perdon! Ist hoffentlich kein Problem, dass er dort nun die nächsten 45 Minuten friedlich schläft, oder?
Welche Erleichterung, endlich wieder eine Stadt mit Bahnhof zu erreichen. Nicht dass nicht auch die spanische Bahn eigentlich einen Transportbehälter für den Hund vorschreibt – natürlich bezahle ich extra ein Zusatzticket, verspreche hoch und heilig die sichere Aufbewahrung auf der Reise und springe ungesehen mit dem Hund auf seinen vier kurzen Beinen in den nächstbesten Waggon, verstaue ihn schnellstmöglich unter dem Sitz und klappe als Sichtschutz beide Klapptische runter.
Das funktioniert auch nach dem Umsteigen noch einmal genauso, aber dann bin ich schon wieder am Ende der Bahnlinie angelangt, in Cádiz und es wartet noch einmal die Herausforderung einer Busfahrt nach Tarifa. Die zuvor erfolgreiche Strategie wird wieder auf die Probe gestellt. Ein anderer deutscher Halbaussteiger – ich nenne ihn mal Willy aus Berlin, den richtigen Namen hab ich sofort wieder vergessen – wartet auf den gleichen Bus und gibt sich wahnsinnig cool und glaubt an kein Problem mit dem Hund. Wieder sind alle eingestiegen außer Willy, Zenz und ich. Der Busfahrer zeigt keinerlei Verhandlungsbereitschaft und will den Hund partout in den Gepäckraum packen. Das lehne ich ab, er beendet die Diskussion und geht in Richtung Ticketschalterhäuschen, vermutlich aufs Klo. Ich wittere meine Chance zum Einschmuggeln. Leider ist mein großer Rollenkoffer aber auch noch da und der Gepäckraum schon zu. Ich drücke ihn dem coolen Willy in die Hand, der wuchtet ihn in den Bus, ich verziehe mich in die hinterste Reihe und keiner merkt was vor dem Ziel ––– hätte ich mir so vorgestellt zumindet. So cool und vor allem so schnell war der Willy aber leider nicht. Er zögert und hat viel zu viel Angst selber rauszufliegen. Und schon ist der erbarmungslose Busfahrer wieder da und die Hoffnung auf eine trickreiche Weiterreise ist zerplatzt. Es bleibt eine auch nach Verhandlung noch teure (und weit weniger coole) Taxifahrt als einzige Option, um an diesem Abend noch das verkehrstechnisch anspruchsvolle Ziel zu erreichen.
Merke für die nächste Weltreise: Der Dackelblick kann schon mal etwas rausreißen, aber für einen langen Reisetag sollte man die treuherzigen Augen dann eben auch nicht überbeanspruchen.
Es trinkt sich in Portugal doch einfach



Waren es in Lissabon noch die abenteuerlustigen Seefahrer, so sind an der Algarve die namensgebenden Berufsgruppen schon deutlich bodenständiger – die Waschfrauen in Olhão:
Ein Versuch, die Marke zu altem Glanz und herrschaftlichem Prestige zurückzuführen?
Oder einfach nur praktisch gedacht, weil die Panoramafenster im ersten Stock so viel Licht auf die Werkstattarbeitsplätze fallen lassen?
Vor dem Supermarkt in Olhão (Algarve) auf dem besten (also grünsten) Parkplatz:
Falls die Kinder keine Lust zum Einkaufen haben, kann man die ohne Probleme beim Fahrzeug warten lassen. Wer würde das schon in der Tiefgarage beim Auto machen wollen?
Und dann einfach den Wocheneinkauf unter die Sitzbank gepackt, alle sechs Kinder und die Mama nehmen Platz und heimwärts geht’s im Trab.
Wir sitzen in der Metro in Lissabon. Irgendwo auf der roten Linie zwischen Saldanha und Oriente steigen sie zu, die beiden. Kaum ist die Tür geschlossen, bricht der Sturm der portugiesischen Seefahrerseelen los, hineingegossen in ein musikalisches Feuerwerk, so dass die Metroscheiben (noch mehr) wackeln. Das auftretende Duo hat eine markante Rollenverteilung. Musik macht nur einer. Ganz oben sitzen und den Überblick bewahren war jedoch schon immer eine herausfordernde Tätigkeit und ganz klar die Rolle des Chefs. Der Job machte einen wahnsinnig attraktiven Eindruck. Ein bayrischer Dackel – momentan auf Reisen in Südeuropa – denkt seit diesem beeindruckenden Erlebnis darüber nach, seine Aufgabe als Reisebegleiter an den Nagel zu hängen und sofort eine neue Karriere als Musik-SUPER-Visor zu beginnen.

Während einer Zugreise gewinnt man viel freie Zeit zum Lesen, Schreiben, Schlafen, Träumen, usw. so lange man sich in diesem Zug befindet, das Gepäck verstaut ist und man sich gemütlich in den Sitz sinken lässt. Die gewonnene Zeit ist an manchen Bahnhöfen nach dem Ausstieg sofort wieder verronnen, wenn man sich auf die Suche nach einer Gepäckaufbewahrung macht, um sich für ein paar Stunden die Stadt anzuschauen.
1. Episode – Biarritz
In ein Hautevolée-Seebad reist man eben nicht mit dem Zug, könnte man meinen. Dementsprechend klein und bescheiden fällt auch deren Bahnhof aus. Und es gibt dort schon gleich nicht so etwas außergewöhnliches wie ein Schließfach oder eine Gepäckaufbewahrung. Die Dame vom Bahnhofscafé weist die Frage nach einer Unterstellmöglichkeit für meinen ca. 20-kg-Roll-Rucksack-Koffer genervt und kategorisch zurück. Das andere Café gegenüber hat Betriebsurlaub. Sonst weit und breit nichts außer ein Bushäuschen und der Fahrplan für den Bus in die Stadt respektive zur Grande Plage. Der nächste Bus fährt erst in 40 Minuten? Ach so, heute ist Feiertag in Frankreich. Das auch noch.
40 Minuten reichen zum Weitersuchen. Eine Kreuzung weiter findet sich ein Gemüseladen, der offen hat und so weit vom Bahnhof weg ist, dass sich der Freundlichkeitsgrad des Personals auf angenehm hohen Niveau befindet. Koffer in die Ecke neben das Kühlregal gestellt, ein Stück Käse aus selbigen für die Wartezeit auf den Bus gekauft, und los geht’s.
2. Episode – Burgos
folgt! (noch schwieriger…..)